Connemara – Das einste Ende Europas

Connemara ist eine karge, jedoch sehr schöne Landschaft im Westen Irlands. Sie liegt etwa 200 Kilometer von der irischen Hauptstadt Dublin entfernt und wird vom Atlantik regelrecht umrahmt. Von weißen Stränden über wuchtige Berge bishin zu etlichen klaren Seen und Inseln, hat Connemara Wanderinteressierten Touristen eine Menge zu bieten.

Landschaft & Tourismus

Der Name Connemara leitet sich von dem irischen Wort „Conamara“ ab und hat seinen Ursprung in der Bezeichnung „Conmhaice Mara“, was so viel heißt wie Nachkommen von Conmhac (eine frühzeitliche Stammesgruppe). Conmac bedeutet: Sohn des Hundes. Es erstreckt sich im Westen Irlands, in der Grafschaft Galway von dem westlichen Rand des Sees Lough Corrib über die Bergregion, Joyces Country bis zum County Mayo. Connemara ist landschaftlich zweigeteilt; der südlichere Teil von Galway nach Clifden besteht hauptsächlich aus Heide- und Moorgebieten, der Nordteil aus mehreren über 700 m hohen Bergen den Twelve Bens, in denen nahe Clifden auch der Connemara-Nationalpark liegt. Die inoffizielle Hauptstadt von Connemara ist Clifden. Die Küstenregion besteht aus einigen Inseln und Halbinseln, kleinen Fischereihäfen und vielen Stränden.

Connemara Nationalpark

Der Connemara Nationalpark wurde 1980 gegründet und ist im Besitz und in der Verwaltung der irischen Regierung. Es ist der zweitälteste Nationalpark in Irland und erstreckt sich über eine Fläche von knapp 3000 Hektar. Wunderschöne Moorlandschaften und Sumfgebiete ziehen sich mit einer ausgeprägten Flora und Fauna über den gesamten Park und beherbergen unter anderem wildlebende Ponys und andere Tierarten. Es sind viele Wanderwege vorzufinden, mit denen man die gesamte Landschaft mühelos durchqueren kann.See in Connemara Sind Sie anspruchvolleres Terrain gewohnt, so sollten Sie sich in der Nähe der Berge aufhalten. Im Connemara Nationalpark befinden sich nämlich 4 der 12 Gebirgsspitzen der Twelve Bens, dessen Wanderwege einem einiges abverlangen können. Dies sind nicht die einzigen Berggebiete im Nationalpark. Der anstrengenste Wanderweg führt zum Diamond Hill, welcher nach dem Besteigen ein atemberaubendes Küstenpanorama bietet und von dem Sie den gesamten Park bestaunen können. Zwar können auch Wanderanfänger aufgrund des bis zur vorletzten Station befestigten Wanderwege den knapp 400 Höhenmeter hohen Berggipfel besteigen, jedoch ist dies eine wahre Herausforderung für Ihre Kondition. Hierzu benötigen Sie also keine schwere Bergsteigerausrüstung mit Zelt, es sei denn, Sie planen eine mehrwöchige Durchwanderung des gesamten Gebietes. Ein praktischer Rucksack Trolley ist hierfür völlig ausreichend. Der letzte Abschnitt zum Gipfel muss ist mit etwas Kletterarbeit verbunden, lohnt sich aber allemal.

Die Twelve Bens / Pins

Twelve Bens

    Die Twelve Bens oder auch Pins genannt, ist ein Gebirgszug mit insgesamt 12 Bergspitzen. Die höchste beträgt an die 730 Meter. Jeder der Bergspitzen wurde ein eigener irischer Name zugewiesen, die Sie im Folgenden lesen können:

    • Benbaun (Binn Bhán) – 729 m
    • Binn Chorr (Bencorr) – 711 m
    • Ben Collaghduff (Binn Dubh)
    • Ben Breen (Binn Bhraoin) – 691 m
    • Derryclare (Binn Doire Chláir) – 650 m
    • Ben Gower (Binn Gabhar) – 664 m
    • Nuckanaght (Meacanach) – 654 m
    • Ben Goora (Binn Fraoigh) – 400 m
    • Knockpashmeemore (An Chailleach) – 412 m
    • Ben Brack (Binn Breac) – 582 m
    • Binn Leitri (Ben Lettery) – 516 m
    • Binn Glean Uisce (Benglenisky)

    Es wird ein großartiges Panorama geboten und stellt für Bergsteiger und Wanderer eine wahre Herausforderung dar. Touristen schätzen die Ruhe und Einsamkeit der kargen, aber schönen Gebirgslandschaft. Erfahrene Bergsteiger können alle 12 Bens an einem Tag überqueren. Zwar ist der Wanderweg nicht gefährlich, jedoch ist dieser anspruchsvoll und anstrengend. Aus diesem Grund sollten Sie die Wanderung nicht unterschätzen und dementsprechend ausgerüstet sein.

    Maumturk Mountains

    Die Maumturk Mountains sind unter dem normalen Irland Tourismus zwar etwas weniger bekannt als die mit den Mountains verbundenen Twelve Bens auf der anderen Seite des Inagh Valleys, sind es jedoch definitiv wert gesehen zu haben. Diese befinden sich entlang des Western Ways einer 180 km langen Strecke, die bei sogenannten Fell Runnern sehr beliebt ist.